Für welche Marketingstrategie würdet Ihr euch entscheiden? (Foto: Zak Suhar | stocksnap.io)

B2B versus B2C

Was bedeutet eigentlich B2B und B2C? Die wichtigsten Infos haben wir hier für euch zusammengefasst. Für welche Strategie sich ein Unternehmen jedoch entscheidet, hängt natürlich von vielen verschiedenen Faktoren ab: Was für ein Produkt habe ich? Wie ist es geschaffen? Ist es komplex oder selbsterklärend? Und wer ist eigentlich die Zielgruppe des Produkts? Sobald ein Unternehmen das für sich definiert hat, kommen die Strategien erst ins Spiel. Hierfür haben wir euch eine Infografik erstellt, die euch die Unterschiede näher bringen sollen. Quasi „B2B versus B2C“ eben.

Diese Infografik stellt die Inhalte von B2B & B2C Marketingstrategien gegenüber. (Quelle: eigene Erstellung)

Diese Infografik stellt die Inhalte von B2B & B2C Marketingstrategien gegenüber. (Quelle: eigene Erstellung)

B2B- und B2C- Inhalte im Detail

Business-to-Business, kurz  „B2B“, ist eine Unternehmensstrategie, die zwischen mindestens zwei Unternehmen statt findet. Hierbei sind die Kunden vor allem die Mitwirkenden des Unternehmens, z.B. Geschäftsführer, entscheidende Mitarbeiter, budgetgebende Abteilungen oder ähnliches. Produkte, die über die B2B-Strategie vermarktet werden, zeichnen sich oft als komplexe Dienstleistungen oder Güter aus, deren Kauf oft beratende Tätigkeiten voraussetzen. Die Kaufentscheidung des Kunden resultiert hier oft aus eine reflektierten Kosten-Nutzen-Abwägung. Während hier die Zielgruppe eher klein ist, gibt es dafür jedoch häufiger wiederkehrende Kunden. Die Auswahl der Vertriebskanäle in diesem Bereich richtet sich zwar nach der Branche, ist aber auch meistens auf ein bis zwei begrenzt. Hier gilt mit Sicherheit das Sprichwort: „Qualität statt Quantität“. Das nur ein oder zwei Kanäle benutzt werden, ist natürlich nicht zwangsläufig immer der Fall, jedoch zählen hier vor allem die Netzwerke, in denen die Zielgruppen aktiv sind. Sollte das eine große Bandbreite sein, können natürlich auch mehrere Kanäle sinnvoll sein. Jedoch setzt das bei B2B ein hohes Engagement voraus, was allerdings mit Erfolg belohnt werden kann.

Business-to-Customer, kurz „B2C“, dagegen wendet sich oft an den Endverbraucher als Kunden. Zumeist sind die Produkte selbsterklärend und simpel. Beispiele hierfür sind z.B. Dienstleistungen im Tourismus oder alltägliche Güter im Supermarkt. Die Kaufentscheidung ist im Gegensatz zu der des B2B oft „aus dem Bauch heraus“ getroffen, also eher emotional. Dabei ist natürlich eine ansprechende, überzeugende Werbung wichtig, um sich gegen die Konkurrenz durchzusetzen und diese emotionale Entscheidung zu provozieren. Dabei bieten sich viel mehr Vertriebskanäle an, um möglichst viele Kunden zu erreichen. Zumeist sind es einmalige Kaufentscheidungen, da es weniger „Wiederkäufer“ gibt als beim Business-to-Business-Modell.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass jedes Unternehmen für sein Produkt oder Plural, seine Produkte, eine individuelle und zugeschnittene Marketingstrategie wählen sollte. Denn von der Entscheidung „B2B versus B2C“, kann der Erfolg des Unternehmens entscheidend abhängen.

Quellen (und weitere interessante Artikel zum Thema „B2B versus B2C“):

2 Antworten

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Wollen Sie an der Diskussion teilnehmen?
Feel free to contribute!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *